Herb Leonhard

09.06.2009 | Medien | Keine Kommentare

Der Illustrator und Grafikdesigner Herb Leonhard verwendet in seinen Bildern eine interessante Mischung aus traditionellen und digitalen Techniken. Die meisten seiner Werke basieren auf Themen aus Musik und Fantasy. Dabei porträtiert er auch Künstler wie Tori Amos oder Peter Gabriel. Sicherlich alles Gründe, warum mich die Bilder so ansprechen.

Auf seiner Webseite zeigt Herb die Personal Web Gallery, eine “kleine Ecke im Cyberspace”, wie er sie nennt. Schaut doch mal bei ihm vorbei!

Parken verboten

01.06.2009 | Diverses | Keine Kommentare

In England ist vieles anders. Zum Beispiel der Autoverkehr. Man fährt auf der linken Seite und schwört auf die Roundabouts (Kreisverkehr) statt Ampeln. England ist außerdem eine Insel. Und damit kommen natürlich einige Platzbeschränkungen einher. Verzweifelte Autofahrer parken deswegen ihr Vehikel schon mal an grenzwertigen Stellen. Dem muß natürlich Einhalt geboten werden. Wo kämen wir denn sonst hin?

TomTom Home Abstürze

27.05.2009 | Medien | Keine Kommentare

TomTom Home

Die Software TomTom Home meines Navis 720 zeichnet sich in der Mac-Version nicht gerade durch Stabilität aus (von der Windows Version habe ich keine Erfahrungswerte). Bis einschließlich der Version 2.5.x gab es aber nur Probleme, die lediglich “betriebsbehindernd” waren. Dies sollte sich mit 2.6 leider in “betriebsverhindernd” ändern.

Bei jedem Versuch, das Navi mit den neuesten Updates zu versorgen, stürzte TomTom Home gnadenlos ab. Zunächst installierte ich wieder die Version 2.5 und alles war gut. Warten wir eben auf das nächste Update. Unglücklicherweise zeigte dieses dasselbe Verhalten. Also war “Jugend forscht” angesagt.

Da der Fehler in Verbindung mit der Hardware auftrat, fertigte ich zunächst einen aktuellen Backup an und ließ das Festplatten-Dienstprogramm an die Arbeit gehen. Der interne Flash des 720 ist 2GB groß und mit FAT16 formatiert. Es wurde kein Fehler festgestellt. Dann muß es wohl an der App liegen.

Für eine Neuinstallation entfernte ich das für TomTom Home zugehörige Verzeichnis in “~/Library/Application Support” und die Datei “com.tomtom.tomtomhome.plist” in den “~/Library/Preferences”. Dann startete ich die App neu. Und siehe da, die Abstürze waren verschwunden.

Nach und nach stellte ich jetzt die Voreinstellungen wieder her, immer gefolgt von einem Neustart der App. Und dann war der Fehler wieder da, und zwar nachdem ich die Einstellung für den Downloadordner verändert hatte. Wie auch die anderen Verzeichnisse wollte ich dieses nicht lokal, sondern auf meinem Dateiserver (FreeBSD mit Samba) haben. Und das mag TomTom Home überhaupt nicht.

Nun war mir auch klar, warum die App immer beim Update abstürzte: Zuerst wird nachgeschaut, was den schon an Downloads vorhanden ist. Und dieser Vorgang scheitert jedesmal, weil offensichtlich nicht auf das externe Volume zugegriffen werden kann, obwohl es gemountet ist.

Weitere Untersuchungen zeigten, daß es weder an den Rechten des Verzeichnisses oder am Filesystem liegt, da selbst der Versuch einen DMG Container mit Apples HFS+ als Kapselung zu verwenden dieselben Abstürze verursachte. Und wie schon Eingangs erwähnt klappt es ja mit Version 2.5.

Warum TomTom Home sich so seltsam verhält, weiß wahrscheinlich nur TomTom. Wenn überhaupt.

Buch “Modernes Webdesign”

21.05.2009 | Medien | Keine Kommentare

Buch Modernes Webdesign

Bei der Erstellung meines Blogdesigns wollte ich etwas weiter gehen als nur ein bißchen PHP, HTML und CSS Code zu schreiben. Zu diesem Zwecke und aufgrund der sehr positiven Resonanz legte ich mir das Buch “Modernes Webdesign” von Manuela Hoffmann zu.

Wie der Titel schon vermuten läßt, geht es um die Gestaltung von Internetseiten und deren Umsetzung. Dabei werden Theorie und Praxis gleichermaßen behandelt. Der Inhalt erstreckt sich über drei Teile:

  1. Design – Webstandards, Gestaltung, Layout, Typografie, Farbe, Medien
  2. Technik – (X)HTML und CSS im Überblick, Arbeitsvorlagen
  3. Praxis – Anhand eines Beispielprojekts wird die komplette Entstehung einer Webseite auf der Basis von WordPress beschrieben

Ich möchte hier nicht näher auf die einzelnen Kapitel eingehen, diese sind ausführlich auf der eigens für das Buch eingerichteten Webseite beschrieben. Im speziellen empfehle ich die Stimmen zum Buch zu lesen. Nur soviel: Auf jeder Seite spürt man die große Erfahrenheit der Autorin. Ihr Schreibstil ist einfach zu konsumieren, alle behandelten Themen werden umfassend und vor allem immer praxisnah vermittelt. Zudem gibt es zahlreiche weiterführende Links zu Artikeln im Netz. Ein wahres Füllhorn an Informationen.

Abgerundet wird das Ganze mit einer beiliegenden DVD. Diese beinhaltet alle Beispieldateien aus dem Buch und zudem zahlreiche Tools und Software. Weiterhin versorgt einen der Buch-Update des Verlags Galileo Design mit eventuellen Korrekturen (wobei positiverweise zum jetzigem Zeitpunkt noch keine vorhanden sind).

Beim Lesen fiel mir leider auf, wie wenig Ahnung ich doch noch von Webdesign Themen wie z. B. Konzeption, Gestaltung, Typografie oder Farbauswahl habe. Da gibt es noch soviel zu lernen und zu verstehen. Und genau hier liegt für mich der Nutzwert dieses Buchs: Es hat mir eine neue Sichtweise vermittelt. Ich achte jetzt auf ganz andere Dinge, die vorher nicht mal auf meinem “Schirm” waren.

Zu guter Letzt muß ich noch etwas loswerden: Ich habe noch nie ein “schöneres” Fachbuch in den Händen gehalten. Das Werk ist ausgesprochen ansprechend und durchgehend 4-farbig illustriert und weist eine unglaubliche Wertigkeit in Verarbeitung und Material auf.

Nur mal schnell…

16.05.2009 | Leben | 1 Kommentar

Tasse Kakao Freitag abend. “Kommst Du? Der Film fängt gleich an”, ruft meine bessere Hälfte aus dem Wohnzimmer. “Gleich, ich mach mir nur mal schnell einen heißen Kakao”, antworte ich. Ab in die Küche. Die Dose ist noch halbvoll, prima.

Beherzt öffne ich den Schrank mit den Tassen. Der ist aber leer. “Stimmt, habe ja vorhin alles in den Geschirrspüler gepackt”. Dessen Licht ist aus, also muß er mit dem Job schon fertig sein. Denkste. Einschalten muß man das Gerät natürlich auch!

“Na dann kann ich wenigstens meine Lieblingstasse nehmen”, denke ich und hole mir die aus dem obersten Fach. Schnell unter den Wasserhahn (“wieso dauert das eigentlich immer so lange bis das Wasser heiß wird?”), etwas Spüli, bürsten, gut ausspülen und abtrocknen. Fertig.

“Es geht los”, kommt es aus dem Wohnzimmer. “Gleich”, rufe ich zurück.

Endlich kommt das Kakaopulver in die Tasse. Ich wende mich zum Kühlschrank, öffne die Tür. Typisch, keine Milch. Ein Blick in den Vorratsschrank läßt mich erleichtert aufatmen: Da steht noch eine H-Milch. Ich zücke die Schere aus der Schublade und verteile beim Öffnen des Tetrapacks natürlich jede Menge Milch auf der Arbeitsplatte. “Jedesmal das gleiche”, murmele ich und fülle erstmal meine Tasse unter ständigem Umrühren.

Jetzt noch für anderthalb Minuten in die Mikrowelle. “Der Segen der Technik”, denke ich, öffne die Tür und bleibe beim Einstellen der Tasse mit deren unteren Rand am Drehteller hängen. Dessen Oberseite färbt sich daraufhin fast vollständig mit einem leichtem Braun. *grml*

Es hilft nichts. Ich entnehme den Drehteller, verteile dabei noch etwas Kakao über die Arbeitsplatte und halte ihn kurz unter den Wasserhahn. Mit dem Spüllappen entferne ich die restlichen braunen Lachen aus der Mikrowelle und wische die Tasse ab. Drehteller abtrocknen und ab ins Gerät. Tasse wieder mit etwas Kakao und Milch auffüllen und dann voooorsichtig in die Mikrowelle. Einschalten. Geschafft!

Wäre sich der Kakao drehend seiner angedachten Temperatur nähert, entferne ich sämtliche Spuren meines Minichaos. Ping! Timing ist halt alles.

“Wo wart Du denn so lange?” werde ich gefragt nachdem ich es mir auf dem Sofa bequem gemacht habe. “Du weißt doch”, antworte ich trocken mit einem Blick auf die Uhr, “ein guter Kakao braucht eben 12 Minuten. Nur mal schnell läßt sich der nicht machen…”.

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