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Dream Theater – A Dramatic Turn of Events ⇒

Markus Wierschem:

Es ist ein gutes Album geworden, mit unterm Strich 45 Minuten gutem Progmetal der Edelmarke Dream Theater. „Gut“ ist nur nicht mehr genug, nicht bei dieser Band. Der Titel des Werks verspricht Dramatik, Umbruch, Wechsel, die Dramatik seiner Entstehung aber überschattet das Werk selbst. Nach einem Jahrzehnt voller Alben, die letztlich Selbstverwaltung auf mal höherem, mal niedrigerem Niveau betrieben, kann man sich des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass DT musikalisch alles gesagt haben, was es zu sagen gab. In diesem Theater laufen keine wirklich neuen Stücke mehr; die Neuinszenierung des Ewig-Gleichen bleibt innovationsarm und geht keinerlei Risiken ein.

Die Rezession auf den babyblauen Seiten trifft für mich den Nagel auf den Kopf. Das Ausscheiden von Mike Portnoy entzog der Band das letzte Quäntchen Spannung. Und gerade die ist so essentiell für das Enstehen von bleibender Musik.

28.09.2011 | Keine Kommentare |
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